Aktualisiert: 12.06.2009   DruckenKontakt oder Feetback

Halbschwergewicht: Jürgen Brähmer vs. Antonio Brancalion am 6. Juni 2009

Ein augenzwinkernder Kommentar:

Bin ich froh, dass ich schon so lange Boxen gucke!

Das bedeutet nämlich auch Vorbereitung für die Zuschauenden vor der heimischen Glotze. Erst gestern Abend wurde mir das nochmals sonnenklar.

Also niemals nie:
Schnell noch mal Pipi machen, sich ein Glas Wein holen oder gar Schnittchen schmieren, während das ganze Theater schon anläuft!

Nein, ich war bestens vorbereitet. Die Notdurft war längst verrichtet, das Glas Wein stand bereit, die Schnittchen geschmiert.

Zum Glück!
Auf diese Weise bekam ich nämlich alles mit.
Gemütlich auf dem Sofa sitzend (den ersten Bissen eines Käseschnittchens im Mund) war ich in freudiger Erregung auf den Kampf.

Und dann betrat Brähmer den Ring nach dem Motto „veni, vidi, vici!

Ja, er kam, sah und siegte – in der ersten Hälfte von Runde eins...
Unfassbar.
Aber so sind sie, diese Boxer. Immer für Überraschungen gut. Der Brähmer sowieso.

Dabei hatte ich den ersten Bissen meines Schnittchens noch nicht einmal runtergeschluckt! Okay, ich habe mit Rotwein nachgespült.

Die Wiederholung der halben Runde könnte ich immer wieder sehen. Das war doch der Hammer! Eben ein klassisches „VENI, VIDI, VICI”.

Bravo, Brähmer!

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Sturm gegen Sato, 25. April 2009

„Ein Filetstück…“

Die Geschichte ist schnell erzählt:

In der 4ten Runde dachte ich noch „der Sturm zerlegt ihn”. Der selbst ernannte Samurai hatte nur sehr beschränkte Mittel gegen den Fechter mit den Fäusten.

In der 6ten oder 7ten Runde dachte ich „nein, er zerlegt ihn nicht. Er filettiert ihn regelrecht!

Als sich der Ringrichter endlich schützend vor den Japaner stellte, entwich mir ein spontanes „Amen!”

Felix Sturm hat wieder einmal gezeigt, dass er gegen hochkarätige Boxer genau so gut aussieht wie gegen Boxer mit limitierten Möglichkeiten.

Er macht aus jedem Kampf ein spannendes und niveauvolles Gefecht mir den Fäusten. Das will ich sehen. Es ist Boxsport vom Feinsten.

Chapeau!

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26. Mai 2008

"Million Dollar Mama - 21 Kriminalstorys rund um den Boxsport"

in: Franziska Kelly, Max Herfert (Hrsg.)

Romantruhe, Kerpen, Mai, 2008. ISBN 978-3-940812-09-4. Euro 13.95

Cover

Der Boxsport ist in Deutschland salonfähig geworden und hat einen Spitzenplatz auf der Beliebtheitsskala der Sportarten erreicht.

Das mag auch an der neuen Vielfalt des Angebots rund um diesen Sport liegen.. Gut aussehende Boxer mit Abitur oder gar Doktortiteln; Boxer, die mit perfekter Technik und mit ebenso perfekt austrainiertem Körper Gefechte mit den Fäusten führen und dabei Hochspannung bieten; und schließlich die immer größer werdende Zahl der Boxerinnen, die sogar den Hauptkampf des Abends bestreiten. Am Ring sieht man Prominente aus Film, Spitzensport und Fernsehen. Auch die Frauen hat die Boxleidenschaft gepackt. Manche sitzen begeistert vor dem Fernseher, andere kämpfen im Seilgeviert oder boxen in Vereinen. Das Amateurboxen mit dem Ziel Olympiade ist genauso beliebt wie das rein sportliche Trainingsboxen und der Profisport.

Mit Million Dollar Mama führen wir diese Vielfalt in 21 Kriminalstorys rund um den Boxsport weiter.

Die Autorinnen und Autoren bieten Boxfieber der besonderen Art: frech oder witzig, spannend oder eher gruselig, dramatisch, erheiternd oder überraschend. Vielfältig wie der Boxsport selbst!

Wer sich nicht so fürs Boxen interessiert, aber gerne Geschichten liest, wird auch auf seine Kosten kommen. Denn: Was nicht alles außerhalb des Rings passieren kann.

Alle 21 Autorinnen und Autoren haben die kriminellen Elemente ihrer Geschichten frei erfunden. Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen sind hier rein zufällig und nicht beabsichtigt.

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