Aktualisiert: 02.05.2006   DruckenKontakt oder Feetback

Diskriminierung von Frauen im Boxsport:

(eine Fortsetzungsgeschichte - hoffentlich keine never-ending-story...)

Im Sommer 2003 reichte es Franziska Kelly, die als Autorin u.a. für BoxingPress und BoxSport tätig ist.

Die gelernte Diplompsychologin und Menschenrechtlerin hatte das sexistische Treiben gegenüber boxenden Frauen schon eine ganze Weile beobachtet und war nicht untätig geblieben.

Berlin Historisch

Artikel über die unfaire Berichterstattung und das herabwürdigende Vokabular, sobald Frauen in den Ring steigen, reichten ihr jedoch nicht aus.

„Und ich beneide die Mädchen, die irgendwann einmal vielleicht 2012, als Frauenboxerinnen an Olympischen Spielen teilnehmen dürfen.” (Regina Halmich, 2003, S. 121)

Aus langer Berufserfahrung wusste sie, dass man mit diesem „Spiel” leider nicht sehr weit kommt. Männer, die Machtpositionen in klassischen „ old boys clubs ” inne haben, sind in der Regel nicht nur erkenntnisresistent, sondern auch absolut immun gegen ( noch so berechtigte ) Kritik, gegen Proteste und Gegenwehr.

Frauen in solchen Positionen übrigens auch...

Und von den Frauenmedien war ebenfalls kein Rückhalt zu erwarten. Vorurteile und blinde Flecken sorgen dafür, dass sie sich gegenüber Boxerinnen ebenfalls diskriminierend benehmen.

Außerdem war Kelly entsetzt darüber, dass boxende Frauen nicht an den Olympischen Spielen teilnehmen dürfen. „Das darf ja wohl nicht wahr sein!”, war ihr erster Gedanke. „In welchem Jahrhundert leben wir denn?

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Über den Versuch, die Diskriminierung boxender Frauen in die politische Diskussion zu bringen und Lobby-Arbeit für Frauen zu betreiben - ist genau nach der zeitlichen Abfolge niedergeschrieben, in der alles stattfand. Es handelt sich also um eine Dokumentation, die vielleicht einmal nützlich sein wird.

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