Dienstag, 26. August 2008

Kinofilm! „ANONYMA – eine Frau in Berlin“

ab 23. Oktober 2008 in den Kinos!

Im Kinofilm „ANONYMA, eine Frau in Berlin” geht es um eine junge Frau, Journalistin, gebildet, der russischen Sprache mächtig, die das Erlebte und Erlittene zwischen dem 20. April und dem 22. Juni 1945 in Berlin in ihrem Tagebuch aufzeichnet. Es ist für ihren Mann geschrieben, der es nach seiner Rückkehr aus dem Krieg lesen soll. Und um es vorwegzunehmen: Er liest es tatsächlich. Doch alles, was ihm dazu einfällt, sind abfällige Worte…

Ganze Rezension hie
Samstag, 31. März 2007

Buchrezension von Ulrike M. Dierkes:

Zum Buch: Der verlorene Kampf um die Wörter

Ist es Ihnen auch schon so ergangen, dass Sie eine Nachricht mehrmals lesen mussten, um sie zu verstehen? Nicht, weil sie etwa in einer fremden Sprache formuliert wurde. Sie mussten sie mehrmals lesen, weil sie aus Opfern TäterInnen machte und aus Tätern Opfer werden ließ. Es dauerte, bis Sie den ganzen Text gelesen hatten.

mehr zum Buch hier


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Freitag, 8. April 2005

Günther Rudolf:

„Das vergessene Gebot”


Verlag Max-Stirner-Archiv
Leipzig 2005, Hardcover, 174 S.
Abb. ISBN 3-933287-65-0. Euro 19,90.

Ob nun Zufall oder Fügung: Mitten hinein in die öffentlich dargestellte Leidens- und Sterbensgeschichte des Papstes erschien das Buch von Günther Rudolf. Der Autor ist gelernter Jurist.

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Dienstag, 29. März 2005

Michaela Huber:

Der innere Garten - Ein achtsamer Weg zur persönlichen Veränderung (Übungen mit CD)

Junfermann, 2005.
ISBN 3-87387-582-9
Euro 15,90.

Kommentierte Rezension:

Der innere Garten” erscheint gerade jetzt zur rechten Zeit!

Sicherlich ist jeder Mensch wohl mindestens ein Mal in seinem Leben auf dem Holzweg, oder landet womöglich in einer Sackgasse, wo er weder Bäume noch Sträucher - geschweige denn einen Garten sieht; doch mitten im Zeitalter der Globalisierung und der zunehmenden Entsolidarisierung in unserer Gesellschaft ist es ernster, viel brisanter.

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Montag, 7. Februar 2005

Elisabeth Reuter:

Gehirn-Wäsche. Macht und Willkür in der „systemischen Psychotherapie” nach Bert Hellinger

,

Antipsychiatrieverlag, Berlin 2005.
Taschenbuch, 234 S.
ISBN 3-925931-40-6.
Euro 11.90 Best.Nr. 444

„Es war 1953. Wir wohnten seit kurzem in einer Kleinstadt mitten in der Lüneburger Heide. Das Arbeitszimmer meines Vaters ließ kein Geräusch nach außen dringen, auch nicht das lauteste Weinen von uns Kindern, was bei väterlichen Strafaktionen nützlich war ...”

Die kleine Elisabeth wird 1945 in eine Familie hineingeboren, in der der Vater nicht nur ein Tyrann ist. Nein, das wäre zu verniedlichend ausgedrückt. Sie selbst sagt: „Er war ein Meister der Gewalt”. In der Tat! Systematisch und auf grausame, hinterhältige Weise zerstört er alles, was der Tochter etwas bedeutet, denn er ist davon überzeugt, dass man spätestens bis zum dritten Lebensjahr den Willen eines Kindes gebrochen haben sollte...

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Dienstag, 30. November 2004

Sabine Dardenne:

„Ihm in die Augen sehen”

Broschiert - 272 Seiten - Droemer/Knaur,
Erscheinungsdatum: November 2004
ISBN: 3426273675

Die zwölfjährige Sabine Dardenne wird am 28. Mai 1996 auf dem Weg zur Schule entführt. Von einem Augenblick zum anderen ist ihre Kindheit vorbei. Zerstört. Sie überlebt 80 Tage in der Gewalt eines mehrfach vorbestraften Psychopathen: Marc Dutroux!

„Dieser Dreckskerl trieb seit den achtziger Jahren sein Unwesen. Er war wegen Vergewaltigung und anderer Übeltaten zu dreizehn Jahren Haft verurteilt worden, aber bereits am 8. April 1992 wegen ,guter Führung' entlassen worden, obwohl der Gefängnispsychologe und die Staatsanwaltschaft dagegen plädiert hatten...

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Lara Andriessen: Die Faust des Märchenprinzen

Autobiographischer Tatsachenroman,
Hartmut Becker Verlag (2004), 208 Seiten
kartoniert, ISBN 3-929480-27-1,
Preis: EUR 12,80.

Nachwort

Die Autorin Lara Andriessen schenkt uns seit Jahren mit jedem ihrer Bücher etwas sehr Wertvolles: ein Stück von sich selbst. Das ist noch nicht alles. Mit ihren autobiographischen Lebensberichten trägt sie nämlich .so ganz am Rande.zur dringend notwendigen Aufklärung der Bevölkerung - was die tagtäglich ausgeübte Gewalt angeht - bei. Mit den üblichen wissenschaftlichen Daten zur Problematik kann ein/e Normalbürger/in auch wenig anfangen ...

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Lara Andriessen: Blutiger Sonnenaufgang. Missbraucht - und geliebt

Hartmut Becker Verlag (2002)
broschiert, ISBN: 3929480255
Preis: EUR 14,80

Das Bild heißt „Blutiger Sonnenaufgang”, sagt die junge Lara trotzig zu ihrem schockierten Zeichenlehrer, der in der gleichen Hilflosigkeit wie alle anderen Erwachsenen erstarrt und auch dort bleibt; wie alle anderen...

Das kennt dieses Kind nur zu gut, und da können ihre seelischen und körperlichen Qualen sogar offen sichtbar sein. Man will es nicht sehen! Es ist zu ungeheuerlich.

In der Tat sind Sperma und Blut des eigenen Vaters in und auf einem Baby etwas Ungeheuerliches. Ein Baby, das von der Mutter nicht gewollt und in der Folge konsequent ...

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Lara Andriessen: Das selbst gewählte Exil.

Erfahrungen mit einem autistischen Kind.

Hartmut Becker Verlag (2002)
broschiert, ISBN: 3929480603
Preis: EUR 14,80

Lara Andriessen zeigte bereits in ihrem Erstlingswerk „Verdauung der Masken”, dass in ihr eine Schriftstellerin steckt, die uns Wichtiges zu sagen hat. Durch ihren zweiten autobiographischen Lebensbericht „Das selbst gewählte Exil, frühkindlicher Autismus und Kleinwuchs” beweist sie endgültig ihr Format.

In diesem Buch erzählt die Autorin zwei Geschichten: ihre eigene in Wechselwirkung mit der ihres Sohnes, bei dem sie schon während der Schwangerschaft spürte, dass etwas nicht stimmen kann: Dieses Kind bewegt sich nicht im Mutterleib, wie sie es bei ihren beiden Töchtern doch erlebt hatte.

Der kleine Valentin ist das Ergebnis einer Vergewaltigung durch den eigenen Ehemann! Und als ob das in seiner Schwere immer noch weit unterschätzte Trauma einer Vergewaltigung nicht schon ausreichen würde...

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Lara Andriessen: Verdauung der Masken


ISBN 3-933302-00-5

Autorin des 1998 im Rainer Körbel - Verlag, Worms, erschienenen Buches „ Verdauung der Masken”, ISBN 3-933302-00-5, indem sie über ihre Zeit des Mißbrauchs und der Gewalt in der Kindheit im Elternhaus, Vergewaltigung und Unterdrückung in Partnerschaft und Ehe berichtet und auch ohne Scheu nicht die Zeit ihrer Prostitution ausläßt und schließlich ihr Ausbrechen aus dem bisherigen Leben und ihre Wege zu einem neuen Beginn schildert. Sogar Mordversuche wurden unternommen, um die Veröffentlichung des Buches zu verhindern.

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Marie Theres Kroetz Relin (Hrsg.):

If pigs could fly - Die Hausfrauenrevolution

Kabel by Piper, München, 2004.
Seiten 272,
gebunden, Euro 14,90.
ISBN 3-8225-0657-5

Der Titel - If pigs could fly - klingt ungewöhnlich. Doch das Ungewöhnliche ist kompatibel zu der jungen, energiegeladenen Frau, die meist als Tochter von Maria Schell und Ehefrau von Franz Xaver Kroetz „abgestempelt” und damit a priori erheblich unterschätzt wird.

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Rezension einer Online-Publikation zu sexualisierter Kindesmisshandlung:

H. Blumenthal: „Wie eine Feder im Wind ...” (2004)

... ist die Geschichte eines einsamen Jungen, der verzweifelt versucht, stark und „erwachsen” zu sein. Stark-sein und vorzeitiges Erwachsen-werden ist in einem verantwortungslos agierenden Erwachsenenumfeld für einen kleinen Jungen ein aussichtloses Unterfangen. Dies beschreibt der Betroffenenbericht von H. Blumenthal in zahlreichen Facetten und in unterschiedlichsten Lebenskontexten. Kein Wunder, dass es ihn wie eine Feder im Wind mal hierhin, mal dorthin weht, denn er hat ja keine Wurzeln, keine feste Basis, auf die er sich verlassen kann. Keinen Menschen, der ihn ...

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Ulla Fröhling:

Leben zwischen den Geschlechtern

Intersexualität, Erfahrungen in einem Tabubereich,
Ch. Links, Berlin 2003. 240 Seiten, Klappenbroschur.
Euro 14,90 ISBN 3-86153-290-5

Buchbesprechung von Monika Gerstendörfer ©

Anfang der 90er Jahre arbeitete ich noch in einer Frauenorganisation, die u.a. gegen die grausame Praxis der Genitalverstümmelung an Frauen kämpft. Eines Tages kontaktierte mich jedoch ein Mensch mit tiefer Stimme und weiblichem Vornamen und fragte mich, ob ich über die Genitalverstümmelungen an deutschen Babys und Kleinkindern, begangen von heutigen Ärzten, informiert sei. Ich war es nicht. Aber ich wollte es wissen. Also trafen wir uns

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