Buchcover

Genehmigtes Zitat von Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin

„Wir, die wir beide bereits seit Jahren im Bereich der Menschenrechte tätig sind, wissen, wie wichtig der richtige und eindeutige Umgang mit Sprache insbesondere bei Themen wie Gewalt und Missbrauch ist. Sprache ist zweifellos ein elementares Instrument zur Etablierung und zur Veränderung von Einschätzungen, Normen und Werten im Hinblick auf kulturelle, gesellschaftliche, soziale und zwischenmenschliche Phänomene. Auch beim Thema sexualisierter Gewalt war und ist die Frage nach der angemessenen begrifflichen Fassung dieses Phänomens daher immer wieder Gegenstand der fachlichen Diskussion. So muss stets von neuem gefragt werden, inwieweit die sprachliche Darlegung von Ereignissen, Handlungen und Erfahrungen das gesellschaftliche Problembewusstsein fördert oder aber Verharmlosung der Tathandlungen und Belastungen der Betroffenen Vorschub leistet.

Mit Ihrem Buch leisten Sie deshalb einen wichtigen Beitrag, um die Bedeutung der Sprache vor allem im Zusammenhang von Kindern und Gewalt sowie Frauen und Gewalt aufzuzeigen. Die Lektüre Ihres Buches kann einen Eindruck vermitteln, wie Sprache Realität im Bereich sexualisierte Gewalt verzerrt und damit zu Lasten von Betroffenen und zu Lasten von Vorbeugung gereicht. Ihre Forderung, Tat und Täter zukünftig als solche klar zu benennen und weder Taten noch Opfer zu sexualisieren, damit Sprache nicht weiterhin zur Waffe gegen die Opfer wird, unterstütze ich nachdrücklich.

Ich wünsche Ihrem Buch viel Erfolg, also viele Leserinnen und noch mehr Leser.”

Genehmigtes Zitat von Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, MdB, Bundesministerin a. D., Vorsitzende des Ausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe - in einem Brief an mich zu meinem aktuellen Sachbuch.

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