Monika Gerstendoerfer

Ein Dankeschön muss sein! Nicht nur, weil unsereins viel zu selten das Wort „Dankeschön“ hört... Aber auch!

Ich möchte mich – auch im Namen des Vorstands der Lobby – bei allen Autorinnen und Autoren bedanken, die Beiträge geleistet haben. Die Anthologie kann so eine ungeheuere Vielfalt aufweisen. Schriftsteller/innen haben uns ebenso kostenlos ihre Texte zur Verfügung gestellt wie Betroffene, wissenschaftliche Autor/innen, Frauenhausmitarbeiterinnen, Therapeut/innen, Lyrikerinnen und viele andere Frauen und Männer.  
Danksagungen
Monika Gerstendörfer
Marion Backhaus
Danke auch an die Lobby-Aktiven (Helga, Marion, Sabine) für’s Gegenlesen und Korrigieren!
Ein besonderer Dank geht an unser Vorstandsmitglied Beate Blumenthal, die mit sanftem und stetigem Druck dafür sorgte, dass wir alle doch noch in die Pötte kamen, die das wunderbare Design entwarf, den Serverplatz zur Verfügung stellte und alle Texte einstellte. Hätten wir das bezahlen müssen, wären viele, viele Euro nötig gewesen...

Also nochmals:

Dankeschön an Euch alle! Ihr seid grandios!

Herzlichst
Monika Gerstendörfer
(Mai 2004)


Marion Backhaus

Ein Dank an Monika Gerstendörfer!

Fast wäre etwas Symptomatisches passiert:

Bei all den Aktivitäten, um diese Anthologie zu erstellen, hätten wir doch beinahe vergessen, eine zu erwähnen, die nicht nur einen wesentlichen Beitrag durch ihre Texte leistete. Was wir hier sehen, entstand durch ihre Ideen, ihre Organisation, ihre Energie und ihre Entschlossenheit.

Wir hätten also mal wieder fast die Managerin, den Motor und die Quelle der Arbeit der Lobby unbenannt gelassen.

Ich spreche von einer der Gründerinnen der Lobby und ihrer Geschäftsführerin h.c., unbezahlbar und leider auch unbezahlt, Monika Gerstendörfer.

10 Jahre MenschenrechtsarbeitMonika ist eins der letzten Urgesteine der NGO-Arbeit, deren großer Kompetenz und unermüdlicher Arbeit es zu danken ist, dass in diesen Zeiten des rollbacks immer noch andere Meinungen jenseits des veröffentlichten mainstreams eine Stimme finden. Sie ist eine Frau, die es bis heute wagt, wütend zu sein und danach zu handeln. Sie ist keine von denen, die sich um der gesicherten bürgerlichen Existenz willen domestizieren lassen haben. Das hat unseren Respekt.

Und sie ist ein Beispiel dafür, dass sich diese Gesellschaft zwar auch gerne zeigt als eine, die kritisch zu reflektieren versteht, doch sich die kritischen Menschen nichts kosten lassen will. Die Bundesregierung sandte Monika Gerstendörfer z.B. als Fachfrau für den Bereich sexualisierte Gewalt und deutsche Vertretung in Gremien der EU, ohne sie jemals dafür entlohnt zu haben. Das ist eins von vielen Beispielen.

Es hat einen hohen persönlichen Preis, sich eines so extrem tabuisierten Themas wie der sexualisierten Gewalt anzunehmen und es im politischen Diskurs unerschrocken zu vertreten. Die Lobby konnte sich nie einer kontinuierlichen Finanzierung erfreuen und ihre Geschäftsführerin selten angemessen bezahlen.

Inzwischen sind in diesen Zeiten des Sparwahns die offiziellen Quellen gänzlich versiegt. Monika Gerstendörfer stellt ihre Arbeitskraft dennoch ungebrochen weiter zur Verfügung, dass es sogar uns fast zur Selbstverständlichkeit geworden wäre.

Wir danken Monika von Herzen für ihren Einsatz, der nicht nur inhaltlich so wertvoll ist, sondern deren persönliche Integrität auch Hoffnung gibt in diesen düsteren politischen Zeiten.

Sie zeigt uns:

Es ist möglich zu widerstehen. Danke!

Für den Vorstand der Lobby für Menschenrechte
Marion Backhaus

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